Psychologische Perspektiven auf KI, Medien und gesellschaftlichen Wandel
Ich untersuche, wie digitale Systeme Kommunikation, Wahrnehmung und Beziehungen verändern – psychologisch, nicht technisch.
KI, Beziehung und Sagbarkeit Wie verändern KI-Systeme Kommunikation, Selbstwahrnehmung und zwischenmenschliche Beziehung?
KI-Systeme antworten immer, widersprechen selten und klingen zunehmend wie wir. Was das mit unserer Sprache, unserem Selbstbild und unseren Beziehungen macht, ist eine der drängendsten psychologischen Fragen unserer Zeit. Ich untersuche, wie sich Sagbarkeit verändert – was Menschen mit KI sagen, was sie danach (nicht mehr) mit anderen teilen, und was dabei auf dem Spiel steht.
Medien, Algorithmen und psychologische Ordnung Wie strukturieren digitale Medien Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und gesellschaftliche Wirklichkeit?
Algorithmen sind keine neutralen Werkzeuge. Sie erzeugen psychologische Ordnungen – sie entscheiden, was sichtbar wird, was emotional berührt, was als real gilt. Mit den Mitteln der morphologischen Psychologie analysiere ich, wie digitale Medien nicht nur Inhalte transportieren, sondern Erleben und Weltbild formen.
Qualitative Forschung und psychologische Tiefenanalyse Wie lassen sich komplexe Erfahrungen rekonstruieren, ohne sie vorschnell zu vereinfachen?
Tiefenpsychologische Interviews, morphologische Analyse, dialogische Auswertungsformate – qualitative Forschung ist dann stark, wenn sie dem Gegenstand gerecht wird, nicht dem Raster. Ich biete Einführungen und Vertiefungen für Forschende, Studierende und Organisationen, die verstehen wollen, was hinter den Dingen steckt.
Bildung und Lernen im Wandel Wie verändern KI und digitale Medien das Verhältnis von Wissen, Lehre und Selbstführung?
Wenn KI Texte schreibt, Antworten liefert und Feedback gibt – was bleibt dann als genuiner Lernprozess? Ich beschäftige mich mit der Frage, was Bildung in einer Welt mit KI bedeutet: nicht als Technikskepsis, sondern als psychologische Analyse dessen, was auf dem Spiel steht.